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FORMENLEHRE
Die klassische Periode
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Die Periode in einer Liedform

 

Die Struktur der klassischen Periode ist ein wichtiges Gestaltungsmerkmal vieler in Liedform ( A - B - A' ) gehaltener Stücke. Als beispielhaft gilt, dass die Periode dem Abschnitt A  entspricht, ein viertaktiger Mittelteil dem Abschnitt B und der Nachsatz der voran stehenden Periode dem Abschnitt A'. Insgesamt besteht diese Form also aus zwei mal acht Takten.

Das folgende Beispiel stammt aus der
Klaviersonate A-dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791).
Es handelt sich um das Thema des ersten Satzes, der ein Variationssatz ist.

Periode in einer Liedform

 

Hier besteht der Mittelteil (B) entsprechend eines Vordersatzes aus zwei freien Takten, einem Kadenztakt und einem Takt, der den Schlussakkord enthält (Halbschluss, siehe farbige Markierungen über dem Mittelteil in der Grafik oben). Eine zu starke Gleichmäßigkeit (2X8 Takte) wird hier durch das Anhängen einer 2-taktigen Coda vermieden.

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Abweichungen vom viertaktigen Schema einer Periode (1)