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WERKANALYSE
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ALLGEMEIN

 

Wer vor der Aufgabe steht, ein Musikstück zu analysieren, hat es oft nicht leicht, den richtigen Ansatz zu finden. Sehr hilfreich kann es sein, wenn man in der Lage ist, die Musik auf dem Klavier - wenn auch nur ansatzweise - selbst spielen zu können, auch wenn es sich nicht um ein Klavierstück handelt. Zumindest sollte man sie gehört haben und während des Analysevorgangs immer wieder - auch in Auszügen - hören.

Jedenfalls ist es notwendig, die wichtigsten Formprinzipien in der Musik zu kennen (z.B. die der Fuge, der Sonate, der Liedform etc.) und in der Harmonielehre beschlagen zu sein.

Als grobe Richtlinie für eine Analyse kann folgendes Vorgehen gelten:

Zunächst werden allgemeine Betrachungen angestellt, z.B. Tonart und Taktart klargestellt und womöglich weitere grundsätzliche Eigenarten hervorgehoben.

Beim Betrachten der Form sollte von der größten möglichen Gliederung über immer kleinere Zusammenhänge bis hin zu kleinsten motivischen Bezügen vorgegangen werden. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass große Zusammenhänge auch durch motivische Bezüge geschaffen werden können.

Melodik, Harmonik und Rhythmik sind oftmals von gleicher Wichtigkeit.

Die folgenden Seiten versuchen anhand einiger Beispiele mögliche Vorgehensweisen darzulegen.

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J. S. Bach: Praeludium C-dur, BWV 846 aus dem Wohltemperierten Klavier, Bd. 1