Erfährt das Metrum in regelmäßigen Abständen Gewichtungen, so dass schwere und leichte Schläge entstehen, entsteht ein Takt. Je nachdem, wie viele leichte Schläge zwischen schweren Schlägen liegen, gibt es unterschiedliche Taktarten. Die dabei entstehenden Einheiten nennt man Takte. Dabei ist der erste Schlag immer der betonte Schlag. Die Trennungsstriche zwischen den Takten nennt man Taktstriche.

Das Metrum

(Zu einem Zweiertakt kann man gut marschieren, deshalb sind die meisten Märsche im dieser Taktart komponiert.)

Ist jeder Erste von drei Schlägen schwer, spricht man von einem Dreiertakt.

Der Dreiertakt

(Diese Taktart ist sehr schwungvoll. Jeder Walzer ist ein Tanz im Dreiertakt.)

Der Vierertakt ist schon so lang, dass sich dieser aus zwei Zweiertakten zusammensetzt, wobei die erste Einheit als schwerer empfunden wird als die zweite. D.h. der Vierertakt hat zwei Schwerpunkte: einen auf dem ersten und einen auf dem dritte Schlag eines jeden Taktes. Der erste Schwerpunkt ist dabei schwerer als der auf dem dritten Schlag.

Der Vierertakt

Die bisherigen Beispiele gehen davon aus, dass das Musikstück mit einem schweren Schlag beginnt, so wie der Satz:

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Es gibt aber auch viele Musikstücke, die mit einem leichten Schlag beginnen, wie das Wort:

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Da der schwere Schlag auch der erste ist, der direkt nach dem Taktstrich steht, ist der leichte davor der Schlag, der direkt vor dem Taktstrich steht.
Das Musikstück beginnt also mit dem leichten Schlag vor dem ersten Taktstrich. Das nennt man einen Auftakt.

Der Auftakt

Der Schlag, der vor dem ersten Taktstrich steht, wird vom letzten Takt des Musikstückes abgezogen, damit es im Falle einer Wiederholung diesen Schlag nicht zweimal gibt. Ein Stück im Vierertakt, das einen Schlag als Auftakt hat, kann im letzten Takt also nur drei Schläge haben.